Pilz-, Bakterien- & Virus-Krankheiten
Gummosis, Rußtau, Botrytis — und ein kurzes Wort zu HLB und Tristeza.
Krankheiten an Zitruspflanzen folgen fast immer einem Muster: Ein Pflegefehler schwächt die Pflanze, ein Erreger nutzt die Schwäche aus. Die häufigsten Probleme — Harzfluss am Stammfuß, schwarzer Belag auf den Blättern, grauer Schimmel im Winterquartier — lassen sich gut erkennen und mit einfachen Mitteln in den Griff bekommen.
Wichtig: Die häufigste „Krankheit" im Kübel ist Wurzelfäule durch Staunässe. Kein Fungizid hilft hier — die Lösung ist konsequente Drainage und angepasstes Gießen. Details → Gießen
Gummosis & Phytophthora
Phytophthora zeigt zwei Gesichter: oberirdisch als Harzfluss am Stammfuß (Gummosis) und unterirdisch als Wurzelfäule. Beide haben dieselbe Wurzel — dauerhaft nassen, schlecht drainierten Boden. Der Erreger (P. nicotianae, früher als P. parasitica geführt, oder P. citrophthora) ist ein Oomyzet, kein echter Pilz, wird aber wie einer bekämpft. Seine Zoosporen bewegen sich im Porenwasser und infizieren Wurzeln und Stammfuß; Staunässe ist der entscheidende Risikofaktor — nicht die Sporen selbst.
Am Stammfuß: Gummosis
Harzfluss (Gummosis) zeigt sich als gelblich-braune, klebrige Masse, die aus Rindenrissen am Stammfuß oder an der Stammbasis austritt. Die Rinde darunter ist oft weich und dunkel verfärbt.
Diagnose und Maßnahmen:
- Drainage prüfen: Hat der Topf ein Abzugsloch? Läuft Überschusswasser ab? Steht die Pflanze im Untersetzer mit stehendem Wasser?
- Befallene Rinde bis ins gesunde Gewebe ausschneiden (scharfes, desinfiziertes Messer), die Wunde trocknen lassen.
- Substrat wechseln auf ein mineralisch-durchlässiges Gemisch; Topf mit gutem Abzug.
- Langfristig: eine Phytophthora-tolerante Unterlage wählen — Citrumelo 'Swingle', Poncirus trifoliata und Citrange gelten als widerstandsfähig, ebenso die Pomeranze (die aber wegen ihrer Tristeza-Anfälligkeit kaum noch verwendet wird). Deutlich anfällig sind dagegen die wüchsigen Zitronen-Unterlagen Rough Lemon und Volkameriana — und genau auf denen stehen viele gekaufte Kübelpflanzen. Details → Unterlagen
Nicht jeder Harztropfen ist Phytophthora
Ein Harztropfen ist ein Warnzeichen, und man soll ihn ernst nehmen. Er ist nur keine Diagnose, sondern eine Reaktion: Zitrus schließt jede Verletzung des Rindengewebes mit Gummi. Der Auslöser kann ein Erreger sein, ebenso gut aber ein Dorn des Nachbarzweigs, eine Scheuerstelle am Stützstab, ein Schnitt, ein Hagelkorn, ein Frostriss oder ein Sonnenbrand - der Tropfen sieht jedes Mal gleich aus. Deshalb lohnt es sich, genau hinzusehen, bevor man behandelt.
Vier Merkmale trennen die beiden Fälle zuverlässig, und keines davon ist der Tropfen selbst:
| Verletzung | Phytophthora | |
|---|---|---|
| Wo | oben in der Krone, an jungen, noch grünen Trieben | am Stammfuß, am Wurzelhals, an oder unter der Veredelungsstelle |
| Gewebe ringsum | grün und fest, die Wunde verkorkt am Rand | Rinde weich, dunkel, wie wassergetränkt; unter der Rinde braunes Kambium mit scharfer Grenze zum Gesunden |
| Verlauf | punktuell und statisch, trocknet ein und bleibt | die Läsion wächst, oft nach oben, die Rinde reißt längs auf und löst sich |
| Vorgeschichte | ein Ereignis - Sturm, Umstellen, Schnitt - danach mehrere Stellen auf einmal, gern alle auf derselben Seite | dauernasses Substrat, schlechte Drainage, Untersetzer mit stehendem Wasser |
Der entscheidende Handgriff kostet zwei Sekunden: neben dem Tropfen die Rinde mit dem Fingernagel oder einer Messerspitze flach anritzen. Kommt grünes oder weißliches, festes Gewebe zum Vorschein, war es eine Wunde. Ist es darunter braun und die braune Zone reicht weiter als der Tropfen, ist es eine Läsion, und dann lohnt der Blick auf Wurzeln und Drainage. Eine Krone, die trotz feuchtem Substrat vergilbt und Blätter wirft, spricht zusätzlich für den Erreger; ein Baum, der oben unbeeindruckt weiterwächst, gegen ihn.

Foto: eigenes Bild

Foto: eigenes Bild
Der Verursacher steht hier an derselben Pflanze: die Dornen des Nachbarzweigs. Sie sitzen als steife, spitze Kurztriebe in den Blattachseln und geben nicht nach. Im Wind bewegen sich beide Äste gegeneinander, der Dorn des einen schrammt über die noch grüne, dünne Rinde des anderen, und schon reicht die Verletzung ins saftführende Gewebe. Der Dorn selbst bleibt dabei unbeschädigt - man sucht die Ursache also nicht am verletzten Trieb, sondern eine Armlänge daneben. Junge Triebe trifft es doppelt: Ihre Rinde ist am dünnsten, und sie schwingen am weitesten aus. Mehr dazu, warum gerade sie bedornt sind → Schnitt: Dornen
Behandeln muss man solche Wunden nicht. Sie verkorken von selbst; Wundverschlussmittel schließen eher Feuchtigkeit ein, als dass sie helfen. Sinnvoller ist es, die Ursache zu entschärfen: den Kübel windgeschützter stellen oder den scheuernden Zweig so einkürzen, dass er seinen Nachbarn nicht mehr erreicht.
Unter der Erde: Wurzelfäule
Phytophthora muss am Stammfuß gar nicht sichtbar werden. Häufiger greift der Erreger die feinen Saugwurzeln unter der Erde an, lange bevor oben etwas auffällt. Faule Wurzeln sind dunkel, matschig und riechen muffig; die Rinde lässt sich leicht vom festen Strang abstreifen. Ist ein Großteil der Saugwurzeln zerstört, kann die Pflanze Wasser und Nährstoffe nicht mehr aufnehmen — obwohl beides im Topf reichlich vorhanden ist.
Wichtig — die häufigste Fehldiagnose: Kranke Wurzeln erzeugen oben ein Schadbild, das wie ein Nährstoffmangel aussieht: vergilbende Blätter, Chlorose, schwaches Wachstum, Blattfall. Wer dann düngt, verschlimmert es — die zusätzlichen Salze belasten die schon geschädigten Wurzeln weiter. Erst die Wurzeln prüfen, bevor man auf Verdacht düngt. Nicht jeder „Mangel" ist ein Mangel im Substrat.
So trennst du die beiden Ursachen: Bleibt eine Chlorose trotz angepasstem Gießwasser und Eisengabe bestehen, oder ist das Substrat dauerhaft nass und sackt beim Gießen kaum ab, dann topfe die Pflanze aus und sieh dir die Wurzeln an. Gesunde Saugwurzeln sind hell und elastisch. Bei Fäulnis: faule Teile bis ins gesunde, helle Gewebe zurückschneiden, in frisches, durchlässiges Substrat setzen und sparsam gießen, bis neue Wurzeln gebildet sind. Details → Gießen
Rußtau
Rußtau ist leicht zu erkennen: ein schwarzer, samtig-matter Belag auf Blattoberseiten und Zweigen, der sich mit einem feuchten Tuch zum Teil abwischen lässt. Rußtau ist ein Pilz — aber ein rein epiphytischer, der nur auf der Blattoberfläche wächst und nicht ins Gewebe eindringt. Anders als parasitische Pilze schadet er der Pflanze deshalb kaum direkt; bei starkem Befall beschattet er allerdings die Blätter und hemmt die Photosynthese.
Ursache: Rußtau ist kein Primär-Pathogen, sondern eine Folgeerscheinung. Pilze (Capnodium citri u.a.) besiedeln den Honigtau, den saugende Insekten auf Blätter und Zweige abscheiden. Das bedeutet: Wo Rußtau ist, sind (oder waren) Saugschädlinge.
Maßnahme: Nicht den Belag bekämpfen, sondern die Ursache — den Schädling. Ist der Schädling unter Kontrolle, versiegt der Honigtau, der Pilzbelag trocknet aus und blättert ab. Die Blätter zusätzlich mit lauwarmem Wasser abwischen oder die Pflanze abbrausen. Mehr zu den auslösenden Schädlingen → häufige Schädlinge
Botrytis (Grauschimmel)
Grauschimmel (Botrytis cinerea) tritt an Zitruspflanzen vor allem im Winterquartier auf: zu hohe Luftfeuchte, mangelnde Belüftung, zu warme Überwinterung. Betroffen sind meist bereits geschwächte, vergilbte oder mechanisch beschädigte Blätter und Zweigabschnitte. Das Schadbild ist eindeutig: ein grau-brauner, filziger Belag, der beim Berühren staubt.
Maßnahmen:
- Befallene Blätter und Triebe sofort entfernen und nicht in der Nähe der Pflanze lassen.
- Überwinterungsraum regelmäßig lüften — kurze Stoßlüftung senkt die Luftfeuchte deutlich.
- Pflanzen nicht zu dicht stellen; Luftzirkulation zwischen den Töpfen lassen.
- Weniger gießen im Winterquartier: Zitruspflanzen brauchen im kühlen Winter deutlich weniger Wasser als im Sommer.
Fungizide sind bei Botrytis selten nötig — die Krankheit reagiert gut auf verbesserte Haltungsbedingungen.
Mal secco
Die gefährlichste Zitronenkrankheit des Mittelmeerraums — und die, die am ehesten mit einer gekauften Pflanze ins Haus kommt. Mal secco (italienisch „die trockene Krankheit") wird vom Pilz Plenodomus tracheiphilus verursacht (früher Phoma bzw. Deuterophoma tracheiphila).
Es ist eine Tracheomykose: Der Pilz wächst in den wasserleitenden Gefäßen und verstopft sie. Die Pflanze vertrocknet also von innen, während im Topf reichlich Wasser steht. Betroffen sind vor allem Zitrone, dazu Bergamotte, Limette und Zitronatzitrone; Orange und Mandarine sind deutlich weniger anfällig.
Erkennen:
- Zuerst eine auffällige Aufhellung der Blattadern an jungen Trieben, danach Vergilbung und Blattfall — die Triebe stehen kahl da
- Triebsterben von der Spitze nach unten, oft nur einzelne Äste, während der Rest gesund aussieht
- Das sicherste Merkmal: Schneidet man einen befallenen Trieb quer durch, ist das Holz lachsrosa bis orange verfärbt statt weißlich
Was zu tun ist: Eine Behandlung gibt es nicht. Befallene Äste weit ins gesunde, ungefärbte Holz zurückschneiden und vernichten (nicht kompostieren), Werkzeug zwischen jedem Schnitt desinfizieren. Da der Pilz über Wunden eindringt — Hagel, Frost, Schnittstellen —, ist Wundvermeidung die wichtigste Vorbeugung: nicht bei nasser Witterung schneiden und Frostschäden vermeiden.
Wichtig: Mal secco ist in der EU ein Quarantäneschädling. Bring keine Zitruspflanzen, Edelreiser oder Stecklinge aus dem Mittelmeerraum mit — genau so wandert die Krankheit. Bei Verdacht an einer gekauften Pflanze: isolieren und den zuständigen Pflanzenschutzdienst informieren.
Alternaria-Braunfleckenkrankheit
Weniger dramatisch, aber im Kübel deutlich häufiger anzutreffen als Mal secco — und oft mit einem Nährstoffmangel verwechselt. Erreger ist Alternaria alternata pv. citri.
Anfällig sind fast ausschließlich Mandarinen und Mandarinenhybriden: Minneola Tangelo, Dancy, Murcott, Nova und Fortune gelten als besonders empfindlich. Zitronen und Orangen bleiben in der Regel verschont.
Erkennen: braune bis schwarzbraune Flecken auf jungen Blättern, häufig mit einem gelben Hof. Charakteristisch ist, dass sich die Nekrose entlang der Blattadern ausbreitet — der Pilz gibt ein Toxin ab, das mit dem Saftstrom wandert. Das ergibt keilförmige oder aderfolgende dunkle Bahnen, die kein Nährstoffmangel so erzeugt. Befallene Blätter fallen ab, an Früchten entstehen dunkle, eingesunkene Flecken, unreife Früchte können abfallen.
Was hilft: Der Pilz braucht Blattnässe. Also: luftig stellen, nicht über die Blätter gießen, abgefallenes Laub entfernen (dort überwintert er), und im Winterquartier für Luftbewegung sorgen. Da vor allem frische Austriebe befallen werden, hilft es außerdem, nicht übermäßig stickstoffbetont zu düngen — das provoziert weiche Schübe. Wer eine der anfälligen Sorten neu kauft, sollte das Risiko kennen.
Ödeme (Intumeszenzen) — keine Krankheit
Ein Schadbild, das regelmäßig für Schildläuse oder einen Pilz gehalten wird und beides nicht ist: kleine korkige, warzige Höcker auf der Blattunterseite, manchmal auch an Blattstielen, die sich später bräunlich verfärben.
Dahinter steckt ein reines Wasserproblem. Nimmt die Wurzel mehr Wasser auf, als die Blätter verdunsten können — kühl, feucht, wenig Licht, kaum Luftbewegung, also die typische Winterquartierslage —, steigt der Druck in den Zellen, bis einzelne Epidermiszellen aufplatzen. Die Pflanze verkorkt die Stellen, und genau das sieht man.
So unterscheidest du es von einem Befall: Ödeme lassen sich nicht abkratzen, sie sitzen in der Blattoberfläche selbst. Es klebt nichts (kein Honigtau), es gibt kein Gespinst, und die Höcker sind gleichmäßig über das Blatt verteilt statt an Adern oder Blattachseln konzentriert.
Was hilft: deutlich sparsamer gießen, für Luftbewegung und mehr Licht sorgen. Bereits geschädigte Stellen bilden sich nicht zurück, das Blatt bleibt aber funktionsfähig — es besteht kein Grund, es zu entfernen.
Viroide: der Grund für saubere Werkzeuge
Zum Schluss die unsichtbarste Gruppe. Viroide sind noch einfacher gebaut als Viren: nackte, ringförmige RNA-Moleküle ohne jede Proteinhülle. Das bekannteste an Zitrus ist das Citrus Exocortis Viroid (CEVd).
Für die Praxis zählt vor allem eine Eigenschaft: Viroide werden mechanisch über Werkzeug übertragen. Sie haften an Klingen, sind außerordentlich stabil und überleben dort lange. Ein einziger Schnitt durch eine infizierte Pflanze kann die nächste anstecken — deshalb steht auf den Seiten zu Schnitt und Veredelung der Hinweis aufs Desinfizieren. Das ist keine Floskel, sondern der eigentliche Grund dafür.
Ob man etwas sieht, hängt an der Unterlage: Auf Poncirus trifoliata und Citrange zeigt sich Exocortis als Abschuppen und Aufplatzen der Rinde unterhalb der Veredelungsstelle, dazu Kümmerwuchs. Auf toleranten Unterlagen bleibt die Pflanze symptomfrei — trägt das Viroid aber weiter und steckt über das Werkzeug andere an.
Eine Heilung gibt es nicht. Wichtig ist deshalb:
- Werkzeug vor dem Wechsel zur nächsten Pflanze desinfizieren. Gegen Viroide reicht Alkohol nicht zuverlässig — wirksam ist verdünnte Natriumhypochlorit-Lösung (Haushaltsbleiche etwa 1:10, Klinge danach abspülen und trocknen, sonst rostet sie).
- Edelreiser nur aus gesunden, bekannten Beständen schneiden.
HLB / Citrus Greening
Huanglongbing (HLB, „Gelber Drache") ist die gefährlichste Zitruskrankheit weltweit. Erreger ist das Bakterium Candidatus Liberibacter asiaticus; übertragen wird es von Blattflöhen. Befallene Bäume sterben ohne Heilungsmöglichkeit ab — die Krankheit hat die Zitruswirtschaft in den USA und Asien weitgehend zerstört.
Für mitteleuropäische Hobbygärtner ist HLB derzeit kein akutes Problem, der Blick nach Südwesteuropa lohnt sich aber: Der Asiatische Zitrus-Psyllide (Diaphorina citri) fehlt in der EU bislang. Der Afrikanische Blattfloh (Trioza erytreae), ein ebenso wirksamer Überträger, ist dagegen seit 2014 auf dem europäischen Festland etabliert — im Nordwesten der Iberischen Halbinsel (Galicien, Nordportugal), auf Madeira und den Kanaren schon länger — und breitet sich weiter aus. Die Krankheit selbst wurde auf der Iberischen Halbinsel bisher nicht nachgewiesen: Es ist also der Vektor da, nicht der Erreger.
Praktische Konsequenz: keine Zitruspflanzen, Edelreiser oder Stecklinge aus Befallsgebieten mitbringen. Beide Blattflöhe sind EU-Quarantäneschädlinge, für die Melde- und Bekämpfungspflichten gelten.
Citrus Tristeza (CTV)
Citrus Tristeza Virus (CTV) ist ein Closterovirus, das über Blattläuse und infiziertes Veredelungsmaterial verbreitet wird und historisch Millionen Bäume auf Pomeranze/Sauerorange- Unterlage vernichtet hat. Fürs Hobby ist CTV vor allem über die Unterlagenwahl relevant: Poncirus trifoliata, Citrange und Citrumelo 'Swingle' gelten als tolerant, die Pomeranze hingegen als anfällig. Details → Unterlagen
Quellen & Weiterlesen
Quellen. Verbreitung, aktuelle Nomenklatur und Regulierungsstatus der Quarantäneschaderreger: EPPO Global Database — Einträge Trioza erytreae (EPPO-Code TRIZER) und Plenodomus tracheiphilus (DEUTTR). Zur Bewertung von Mal secco: EFSA PLH Panel (2014), Scientific Opinion on the pest categorisation of Plenodomus tracheiphilus, EFSA Journal 12(11):3775 (DOI 10.2903/j.efsa.2014.3775) — dort auch die heute gültige Namensgebung samt Synonymen. Zum Asiatischen Zitrus-Psylliden: EFSA PLH Panel (2021), Pest categorisation of Diaphorina citri (DOI 10.2903/j.efsa.2021.6357). Zur Ausbreitung des Afrikanischen Blattflohs in Kontinentaleuropa und seiner Rolle als HLB-Überträger: A review on Trioza erytreae (African citrus psyllid), now in mainland Europe, and its potential risk as vector of huanglongbing (HLB) in citrus, Journal of Pest Science (2016). Zu Phytophthora, Rußtau und Botrytis: UC IPM, Pest Management Guidelines: Citrus.
Weiterlesen. Für den aktuellen Befallsstand in Europa lohnt der Blick in die EPPO-Verbreitungskarten — sie werden laufend aktualisiert, die Angaben auf dieser Seite geben den Stand von 2026 wieder.
Hinweis: Bei Verdacht auf einen Quarantäneschaderreger — Mal secco, HLB oder einen der beiden Blattflöhe — ist der zuständige Pflanzenschutzdienst des Bundeslandes die richtige Anlaufstelle. Für solche Organismen gelten Melde- und Bekämpfungspflichten.